Verarscht!

17. Februar 2011

Neue Lufthansa-Sitze

Filed under: Auto, Verkehr,Konzerne — Gerhard Lehnhoff @ 11:39

Die Lufthansa macht viel Werbung um ihre neuen Kontinental-Flieger-Sitze: Mehr Beinfreiheit, ganze bis zu 4 Zentimeter mehr am Knie zum Vordersitz,  mehr Gepäckstauraum, und weiteres.

Ich saß gestern auf diesem neuen dünnen Sitz. Schon nach 10 Minuten schmerzt der Hintern. Das Polster ist reduziert auf ein Minimum. Die Sitze liegen tiefer als die ehemaligen bequemen Sesseln. Bei einem Normalgroßen wie ich es bin liegen damit die Oberschenkel nicht mehr auf den Sitzen. Dadurch liegt das Gewicht alleinig auf zwei Punkten des Pos.

Das alles ist natürlich zu unserem Vorteil. So nebenbei allerdings werden insgesamt 2000 Sitze mehr eingebaut (durchschnittlich 9 pro Flieger) und billiger sind die platten Sitze natürlich auch, als die alten bequemen Sessel. Die kann man jetzt für 750€ privat erwerben.

Tja, und nun? Eigenes Sitzkissen mitbringen? Neue Fluggesellschaft favorisieren?

16. Januar 2008

5,42 Mill. Steuerpflichtige mit weniger als 1.000€

Filed under: Arbeitsplätze,Konzerne,Steuern — Gerhard Lehnhoff @ 10:28

Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen für 2003 bereit gestellt (wobei zusammen veranlagte Ehepartner als ein Steuerpflichtiger anzusehen sind):

  • 10% der Steuerpflichtigen mit der Summe an jährlichen Einkünften von über 65.950€ zahlten über 50% der deutschen Gesamt-Einkommensteuer.
  • 1% der Steuerpflichtigen mit der Summe an jährlichen Einkünften von über 162.200€ zahlten 20% der deutschen Gesamt-Einkommensteuer.
  • 20% der Steuerpflichtigen mit den geringsten jährlichen Einkommen von max. rund 11.100€ zahlten etwa 0,1% der deutschen Gesamt-Einkommensteuer.

Bei in 2003 27,1 Millionen Steuerpflichtigen ergibt sich auch folgendes:

  • 10% = 2,71 Millionen Steuerpflichtige hatten ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 65.950€ jährlich (ca. 5.495€ monatlich).
  • 1% = 271 Tausend Steuerpflichtige hatten ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 162.200€ jährlich (ca. 13.516€ monatlich).
  • 20% = 5,42 Millionen = 1/5 der Steuerpflichtigen hatten ein zu versteuerndes Einkommen von max. 11.100€ jährlich (ca. 925€ monatlich).

Achtung: Zu versteuernde Einkünfte ist nicht gleich Brutto-Gehalt. Das liegt (speziell bei höher Verdienenden i.d.R. wesentlich) höher. Genauso wenig ist das zu versteuernde Einkommen das Netto-Gehalt, denn hier entstehen ja noch Steuern und Sozialabgaben (bei sehr niedrigen Einkünften sind diese aber auch gering).

Quelle: Wirtschaftsraum Main-Kinzig, Nov 2007

9. Dezember 2007

60.000.000€ für Porsche-Chef

Filed under: Arbeitsplätze,Konzerne — Gerhard Lehnhoff @ 19:16

Geschätzte 60 Millionen € bekommt der Porsche-Chef im Jahre 2007. Das sind 5 Millionen pro Monat!

Quelle: Bonn direkt, 09.12.2007 

20. November 2007

Fast 10% mehr für „unsere“ Abgeordneten

Filed under: Arbeitsplätze,Politik — Gerhard Lehnhoff @ 13:11

Mit den Stimmen der SPD und der CDU/CSU genehmigen sich unsere gewählten Abgeordneten in Zeiten immer größerer Armut eine satte Gehaltserhöhung von fast 10%.

Hinzu kommt die monatliche Steuerpauschale von 3.720,- und die Altersversorgung, von der der Normalbürger nur träumen kann. Und dann gibt es kaum einen Abgeordneten, der keine „Nebeneinkünfte“ hat.

26. Oktober 2007

77% mehr Gehalt für Bahn-Chef

Filed under: Arbeitsplätze,Auto, Verkehr,Konzerne — Gerhard Lehnhoff @ 13:15

Während die Lokomotivführer für 31% mehr Gehalt streiken und damit ihr durchschnittliches Gehalt von 2.500€/mntl. aufbessern wollen, haben sich Bahn-Chef Mehdorn und Konsorten 77% genehmigt. Mehdorn bekommt jetzt geschätzte 3 Mio jährlich, das sind 250.000€ monatlich oder 8.333€ am Tag. Mehdorn bekommt also das 100-fache eines Lokomotivführers.

Das ist aber noch nicht alles. Mehdorn hat auch so gut wie keine Ausgeben. So fährt er z. B. umsonst 1. Klasse Bahn, wenn er denn mal Bahn fährt, und hat einen dicken Geschäftswagen.

24. Februar 2007

RWE mit Riesengewinn

Filed under: Energie,Konzerne — Gerhard Lehnhoff @ 18:38

Über 3 Milliarden Euro Gewinn in 2006, 70% mehr als 2005. So finanzieren wir Dummen über unsere Strom- und Gasrechnungen die Konzerne.

2. Februar 2007

Verarscht! … Die Amis bekommen alles mit

Filed under: Behörden,Big Brother,Politik — Gerhard Lehnhoff @ 08:55

Sicherlich ist es dir entgangen, dass SWIFT, zuständig für Geldtransfer, alle innereuropäischen Überweisungsdaten an die US-Behörder weiter leitet, zwecks Terroristenbekämpfung – du Terrorist.

Und das Unmengen an Daten in die USA fließen, wenn du einen Flug dorthin buchst (oder Zwischenstation), ist dir sicherlich auch entgangen. Denn protestiert hast du ja nicht.

Von den weiteren Abhörpratiken – in Grunde genommen werden alle Telefongespräche, Faxe, E-Mail-Verkehr von den Amis mitgeschnitten – weißt du sicherlich auch nichts …

Alles fein säuberlich, still und leise, abgesegnet durch die EU.

Verarscht! … Viel Geld für Abgeordnete

Filed under: Politik,Steuern — Gerhard Lehnhoff @ 08:48

Viel Geld für Abgeordnete, wenig für Normalbürger

Bundestagsabgeordnete, ich berichtete schon mehrmals darüber, bekommen 43.764€ im Jahr für berufliche Ausgaben, ohne Nachweis (und natürlich zusätzlich zu ihren Diäten und sonstigen Vergünstigungen).  Der Normalbürger muss seine Ausgaben belegen und erhält von diesen nur einen prozentualen (von vielleicht durchschnittlich 25%, höchstens aber 42% bei Großverdienern) Steuernachlass.

Endlich findet der Bundesfinanzhof die Zahlungen an die Abgeordneten verfassungsbedenklich und will vom Bundesfinanzministerium eine Stellungnahme.

Quelle: Finanztest 12/06

Schnell und günstig auf dem Seitenstreifen

Filed under: Auto, Verkehr,Gerichte — Gerhard Lehnhoff @ 08:38

Wenn es mal wieder zu lange dauert, bis die Schnarchnase auf der linken Spur die Fahrbahn freigibt, fährt es sich am schlechtesten, wenn man drängelt und dicht auffährt. Das kostet 250€ und 4 Punkte. Günstiger ist es, rechts zu überholen: 50€, 3 Punkte. Aber am günstigsten ist es, auf dem Seitenstreifen vorbei zu fahren: 50€, 2 Punkte. Am allergünstigesten fährt es sich natürlich, wenn man sich an die Regeln hält.

Quelle: Finanztest 12/06

1. Februar 2007

Verarscht! … Private Krankenversicherung

Filed under: Gesundheit, KV,Politik — Gerhard Lehnhoff @ 21:11

Ich kann es nicht mehr hören, das Märchen von den Privatversicherten, die die gesetzlich Versicherten ausnutzen. Wir zahlen für eine 6-köpfige Familie zur Zeit 1.400€ monatlich. Jedes Jahr steigt der Betrag um etwa 10%. Kommt die geplante Gesundheitsreform der Mit-Ulla-Schmitts-Kopf-durch-die-Wand-Liga, haben uns unsere Versicherungen bereits eine Erhöhung von bis zu 36% angedroht. Viele von uns wissen nicht mehr, wie sie das bezahlen sollen. Speziell im Rentenalter, oder wenn wir arbeitslos werden, haben wir ein böses Problem. Da werden noch viele von uns ihren Versicherungsschutz verlieren, weil sie nicht mehr in der Lage sind, ihn zu bezahlen.

Der Abschluss eine privaten Krankenversicherung ist ein großer Fehler gewesen, der leider nicht mehr rückgängig zu machen ist. Private Krankenversicherungen rentieren sich laut Finanztest nur für Beamte. Selbst Singles haben auf die ganzen Lebensjahre gerechnet keine finanziellen Vorteile.

Ich kann nur jedem davon abraten, aus der Gesetzlichen auszutreten. Lieber eine Zusatzversicherung abschließen, das bringt mehr.

Und wenn wir gerade bei dem Thema sind, ich habe auch noch nicht erlebt, dass ich bei einem Arzt früher als andere dran gekommen wäre, nur weil ich privatversichert bin. Und auch die Leistungen der Privatversicherungen gehen immer weiter nach unten und gleichen sich langsam denen der gesetzlichen an.

Kurz gesagt: Private Krankenversicherungen sind ein flop!

Nächste Seite »

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.